Kein Antisemitismus, nirgends

(Leser der „Achse des Guten“ feiern den 70. Geburtstag des Zentralrats der Juden in Deutschland, Rechtschreibung und Zeichensetzung wie im Original)

Herr Schuster und der Zentralrat der Juden leben von Staatsknete und das nicht zu schlecht. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, immer schön die gewünschten Parolen trällern und abkassieren. Je mehr Kohle fließt, desto penetranter und lauter wird das erwünschte Lied gesungen. Scheinbar ist es in Ordnung, wenn man wie die Made im Speck leben kann, wenn man die geforderten “Verbiegungen” in der Politik mit trägt! Die Selbstbedienungsmentalität ist auch mit ein maßgeblicher Punkt warum es in Deutschland immer weiter abwärts geht. Wie viele andere Institutionen macht scheinbar auch der Zentralrat der Juden hierbei keine Ausnahme. Selbstverleugnung und Arschkriecherei ist die Leitlinie, wenn man sich am Steuertopf bedienen und das hart erarbeitete Geld der wenigen Malocher in die eigenen Leistungslosen Taschen stopfen kann. Ich habe den Eindruck, dass man mit der falschen Gesinnung am richtigen Ort richtig viel Geld machen kann… Wenn man so zuverlässig die erwarteten und gewünschten Worthülsen liefert, dann sind die 13 Millionen bei Herrn Schuster und seinem gekauften Zentralrat ja bestens angelegt. Es ist nur noch ekelhaft.

Keine Skrupel, keine Gewissensbisse, kein Anstand und keine Bedenken. Der Zentralrat der Juden, ein gut versorgter Blinddarm der Regierung, Zentralrat von Speichelleckern, Mitläufern, Karrieristen, ist genau so ein alimentiertes NGO, wie all die anderen, die an der Erziehung der Deutschen mitwirken. Wenn man nur dem schnöden Mammon hinterher läuft , muss man wohl das nachplappern, was der Geldgeber verlangt. Es ist ja wirklich beschämend was hier sogar vom Zentralrat daher geschleimt wird, der Zentralrat passt sich dem linken Zeitgeist an. Der Zentralrat ist von ´linkenˋ Mitgliedern durchsetzt, also spricht Schuster das aus was seine Geldgeber hören wollen. Für 13 Millionen jährlich wird das nicht schwerfallen. Ich habe versehentlich “Zentralrat der Judasse” gelesen. Wie ich solche Menschen verachte!

Es steht mir nicht zu über Völker, Religionsgemeinschaften etc. zu urteilen aber bei alimentierten „Zentralräten“ läuten sämtliche Alarmglocken, egal welche „verstossene Minderheit“ sie „vertreten“. Der einzige Zentralrat, den ich brauche, der sitzt in meiner Rübe! Mich erinnert die Bezeichnung “Zentralrat der Juden in Deutschland” irgendwie an die Bezeichnungen “Politbüro” der DDR oder “Heeresgruppe Mitte” im Osten während des Zweiten Weltkrieges. Hätte ich eine „entscheidende Stimme“ in Israel zu erheben, verböte ich Schuster und seinen Anhängern die Einreise! Wer solche Zecken im eigenen Pelz beherbergt, braucht eigentlich keine anderen Feinde mehr. Ist es Antisemitismus, wenn man die Übernahme der aktuellen großen Propagandalügen der Bundesregierung durch Schuster irritierend und ekelhaft findet?

(Antwort: Ja.)

Kein Hass, nirgends

Eine Wissenschaftlerin und der Digitalmob der „Achse des Guten“. Eine Zitatcollage.

„Wie kann es eigentlich sein das eine Schwarze mir erzählen möchte, wie es ist weiß zu sein? Landläufig nennt man das auch gequirlten Schwachsinn. Es ist schon Wahnsinn, was in dieser Gesellschaft, in dieser Gummizelle, auch Deutschland genannt, so alles kaputt ist. Wir leben tatsächlich in einem Irrenhaus wo die Irren sich ausleben dürfen, auf Steuerzahlerkosten natürlich, gefüttert mit Steuer- und Sorosgeld. Früher hätte man, äh, Menschen, die derartigen Dünnsinn von sich geben liebevoll in eine Zwangsjacke verschnürt und zu ihrem – und zum Schutz anderer hinter dicke Mauern verbracht. Wenn es nicht so ernst wäre, im Wissen darum, daß unser sauer erarbeites Steuergeld für so verkrachte Existenzen mit großem Krawumm verballert wird, wäre das doch alles nur noch zum Lachen. Wie schon erwähnt besteht die Tragik darin, dass für derlei -mit Verlaub- Schwachsinn Millionen an Steuergeldern verschwendet werden, und zwar jährlich! Da fragt man sich, welcher Idiot diese unterste Schublade auf gemacht hat… Das Geld von mehrheitlich weißen Steuerzahlern, nimmt das schlechtfrisierte Ding aber schon gerne an, um von kruden Gedanken ein passables Leben zu führen! Für solche Gestalten kann ich nicht mal Mitleid empfinden, nur Verachtung. Ein Gesunder wendet sich aus Gründen der Selbstfürsorge eher ab.

Auffallend ist bei solchen Personen die nicht ganz so attraktive Erscheinung. Diese divers intersektionellen, vielfach geförderten und geehrten Aktivistinnen sind überwiegend weiblich, stolzieren wie Eroberer durchs Land und haben die Bewältigung ihrer eigenen Komplexe und Identitätsprobleme zu ihrem Beruf gemacht. Wenn ich mir so das Foto des Mensch so anschaue, dann hat das bei diesem Seinswesen mit der Nichtzuordnung eines Geschlechts funktioniert. Ich vermute immer, da besteht ein direkter Zusammenhang und solche Menschen kompensieren irgendwas damit.

Nicht egal ist, dass sie zu einem wachsenden Sektor gehört, der außer mit Steuergeldern auch mit immer mehr Macht zugeschüttet wird, eben weil er gesellschaftlich zersetzend wirkt. Nicht egal sind die Metastasen des Schuldkultes bis in die privatesten Bereiche hinein, Scham für 12 Jahre Nationalsozialismus, für den Kolonialismus, für angeblichen Rassismus, die postulierte Frauenbenachteiligung, für’s Weißsein, für’s Deutschsein, für’s Mannsein und und und… Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt! Was wie ein Witz aus dem Irrenhaus erscheint, ist der Marsch in einen Totalitarismus, der die westliche Kultur vernichten wird. Diese genderwahnsinnige Minderheit ist international bestens vernetzt und wird von globalistischen, nach allen Seiten offenen Antidemokraten unterhalten. Bitte sorgen Sie dafür, das der Tante der Geldhahn zugedreht und das Einkommen weggenommen wird. Fest steht, dass sie noch keinen Tag in ihrem Leben zum Bruttosozialprodukt beigetragen hat, im Gegenteil. Zunächst hat sie jahrzehntelang studiert, um dann ihrerseits seltsame Theorien an die nächste Generation wissbegieriger MenschInnen weiterzugeben. Ich warne davor, dies auf die leichte Schulter zu nehmen, Lachen ist gut aber zuwenig. Solche unfassbare Auswüchse sind wie ein Krebsgeschwür, dass unser Zusammenleben und, ja den ganzen Organismus des Zusammenlebens unmöglich macht. Diese Menschen sind gefährlich, mit ihnen ist auch nicht zu diskutieren, weil sie dank krankhafter Ausdauer einfach überlegen sind. Sie müssen aufs schärfste bekämpft werden. Es wird Zeit, daß wir gegen diese Schwerkriminellem etwas unternehmen. Es muss was passieren in diesem Land. Das kann so nicht weitergehen. Aber auf der Liste stehen mittlerweile Viele.“

Das sich auskotzende gesunde Volksempfinden weißer alter Männer, die manchmal auch Frauen sind. Wenn die, wie sie klagen, nichts zu sagen haben, warum halten sie sich nicht daran?

Was machen Polizisten eigentlich beruflich?

Ein bisschen kritisch wird unsere Polizei ja derzeit betrachtet, das muss man schon eingestehen: Kaum bettet in den USA ein Cop sein Knie auf dem Hals eines Festgenommenen, schon gibt‘s, nur weil der Delinquent verstirbt, Randale und man wirft sogar die Denkmäler historischer Persönlichkeiten ins schmutzige Hafenbecken. Kann doch nicht sein, oder? Hoffentlich passiert das bei uns nie.

Wenn man mich fragt, ist die Kritik an der Polizei nicht gerechtfertigt. Was macht denn zum Beispiel ein deutscher Polizist falsch, wenn er, was er meistens macht, irgendwo steht? Er steht doch nur und bedient den Geschwindigkeitsmesser, er steht und schaut, ob ein Drogenhändler (schwarz) des Weges kommt, er stand, als in Rostock-Lichtenhagen Fremdarbeiterheime belagert wurden, dabei und dabei stand und steht er auch, wenn bei Konzerten ein früher einmal beliebter, deutscher Gruß gezeigt wird. Wozu da was tun? Wer kann immer wissen, welche Art des Grüßens gerade erlaubt ist und welche nicht?

Wenn er nicht steht, sitzt der Polizist. Oft schreibt er, während er sitzt, zum Beispiel Berichte darüber, wie er den Drogenhändler (schwarz) überwältigt hat, oder Entschuldigungen, wenn sich der Drogenhändler (schwarz) als Altenpfleger (schwarz) entpuppt hat, was man aber auch schwer unterscheiden kann, denn schwarz sind sie ja beide. Oder er schreibt e-Mails an eine Anwältin mit komischem Namen und nennt sich, weil man so etwas ja mal machen kann, aus diesem Anlass „NSU 2.0“, oder, weil er gerade Zeit hat und das Geld vom Staat auch so kommt, Bücher, die „Deutschland in Gefahr“ heißen, denn wg. der Drogenhändler (schwarz) und wg. diesen Clans da wäre Deutschland in Gefahr sich endgültig abzuschaffen, wenn es nicht, meint der Polizist, die Polizei gäbe. Da gruselt‘s den Leser, denn wenn einer Ahnung haben muss von den Gefahren, vor denen er uns beschützt, dann ist das der Polizist.

Wenn er nicht sitzt und schreibt, kann es auch vorkommen, dass der Polizist sitzt und liest, aber was er manchmal lesen muss, das bringt ihn ganz schön auf, ja auf die Palme: Da wirft man ihm Voreingenommenheit vor, nur weil er gelegentlich mal den Drogenhändler (schwarz) kontrolliert, das so genannte „racial profiling“, dabei gibt es doch keine Rassen, wie man neuerdings herausgefunden haben will. Was kann denn der Polizist dafür, dass er häufiger Drogenhändler (schwarz) kontrolliert, wenn er aus Erfahrung weiß, dass man Drogenhändler (schwarz) häufiger überführt, wenn man Drogenhändler (schwarz) häufiger kontrolliert? Was das mit „Rassismus“ oder gar Rechtsextremismus zu tun haben soll, sieht der Polizist nicht ein, schließlich steht er, wenn er steht oder sitzt, in den meisten Fällen mit beiden Beinen auf dem Boden und nur selten mit dem Knie auf dem Hals des Grundgesetzes, zumal in letzterem Falle von „Stehen“ ja auch kaum die Rede sein kann.

Wenn der Polizist aber lesen muss, dass jemand mit komischem Namen seine weitere dienstliche Verwendung im Zusammenhang mit Müll empfiehlt, ist das Maß voll, Holland in Not, Schicht im Schacht und das Ende der Fahnenstange erreicht. Immerhin gibt es für die Person mit komischem Namen nun Ärger, die sollte so etwas besser nicht mehr schreiben, zumal wenige Tage später die Polizei ihre Nützlichkeit unter Beweis stellen durfte, indem sie einen Drogenhändler (weiß) in Stuttgart kontrollierte und die anschließende „Nacht der Schande“ (Bild) bzw. dieses „2. Dresden“ (evtl. ibid.) dann doch noch unter Kontrolle brachte.

Im Allgemeinen aber ist das Leben eines Polizisten friedlich. Er findet sogar noch Zeit, sich um die Umwelt zu kümmern, indem er, wie in Leipzig, gestohlene Fahrräder aus der Asservatenkammer unters Volk bringt, oder, wie in Halle, Hakenkreuze vor einer Synagoge entfernt, denn wer kann immer wissen, ob das überhaupt eine Straftat, und wenn ja, welche das nun wieder ist, von Feiertagen mit komischen Namen wie Jom Kippur ganz zu schweigen.

All das also machen Polizisten beruflich.

Wer will ihnen deswegen einen Vorwurf machen?

Viva Barbaria oder: Feiern nach dem Massaker

„In Deutschland leben, heißt knietief durch Kot waten“, schrieb der heute vor einem Jahr verstorbene Dichter Wiglaf Droste, und so hoch können die Gummistiefel gar nicht sein, dass man nichts von dem mitbekommt, was die Bewohner dieses Landes so treiben.

Und während sie derzeit auf den Straßen und Plätzen für ihre Überzeugung demonstrieren, dass eine Krankheit von dunklen Mächten erfunden wurde, während Politiker und Medienfuzzis öffentlich darüber nachdenken, ob man nicht die Alten und Kranken ein bisschen eher sterben lassen sollte, weil ein halbes Lebensjahr dieser überflüssigen Menschen nicht so viel zähle wie die Geschäfte der Reichen und Gesunden, während die größte Zeitung des Landes über Lockdown-Öffnungen jubelt, als käme das ganze Land aus einer mehrjährigen Haft („Endlich shoppen!“, „Endlich wieder Bundesliga“ usw., bis es dann heißt: „Endlich wieder Tote“), werden vergangene Ekelhaftigkeiten nur zögerlich aufgedeckt, so eine Karnevalsfeier von Mitarbeitern der Bundestagsverwaltung, die als Ersatz stattfand, weil eine größere Feier wegen des rassistischen Massakers von Hanau abgesagt worden war. Während draußen die Fahnen auf Halbmast hingen, wackelten drinnen die Wände, grölte man das anheimelnde heimische Liedgut vom Pferd, das auf dem Flur stehe oder von der Karawane, die weiterziehe, feierte und soff man, weil es fürs Feiern und Saufen feste Termine gibt in Deutschland und man diese sich, nur weil Bewohner dieses Landes, die in der Ideologie des Attentäters kein Recht zu leben hatten, ermordet wurden, einfach nicht entgehen lassen will.

Aber warum sollte es bei den privaten Feiern, die so privat nicht abliefen, dass die Nachbarn keinen Grund die Polizei zu rufen gehabt hätten, bleiben? Am Tag nach der Mordnacht von Hanau imitierte man durch das öffentliche „Stürmen“ der Rathäuser jene Revolution, die man hierzulande nie hinbekommen wird, jenen Aufstand gegen die Etablierten und Arrivierten, der mehr wäre als eine konformistische Rebellion. Nein, hier brüllt man eher, dass man dabei sei, dass es prima sei, dass man „das Leben, die Liebe und die Lust“ liebe, „an den lieben Gott“ glaube und „auch immer Durst“ habe, und wie all diese zombiehaften Bekenntnisse auch lauten mögen, die den Hinterbliebenen in den Ohren geklungen haben müssen, als habe das Pack, das sich Mehrheitsgesellschaft schimpft, nichts anderes für ihre Trauer übrig als Hohn.

Aber gibt es nicht doch das bessere Deutschland? Ach was: „Was es gibt, sind die Deutschen und ein paar Menschen, die auch in dieser Gegend wohnen.“ (Hermann L. Gremliza)

10 Jahre „Deutschland schafft sich ab“. Ein Florilegium.

10 Jahre ist es nun her, dass ein führender Beamter der Bundesbank seine offenbar reichlich vorhandene Zeit dazu nutzte, um die durch die Wirtschaftskrise verunsicherten Mittelschicht daran zu erinnern, dass es allemal einfacher sei, nach oben zu buckeln und nach unten zu treten als umgekehrt. Vorangegangen waren Interviews, in denen er Einwanderern unterstellte, sie lebten vom Staat und produzierten „ständig neue kleine Kopftuchmädchen“, flankiert wurde die Veröffentlichung des Buches mit Vorabdrucken in der größten Zeitung des Landes und seiner wichtigsten politischen Zeitschrift. Die bahnbrechenden Thesen lassen sich in 2 Sätzen zusammenfassen: „Wer arm ist, ist dumm und soll es auch bleiben“ und „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Die Prophezeiung, dass Deutschland sich abschaffe, bewahrheitete sich nicht: Trotz einer noch gestiegenen Zuwanderung nimmt das Land den 4. Platz auf dem Index menschlicher Entwicklung ein und beherrscht Europa wirtschaftlich. Und Sarrazin ist trotz seiner rassistischen und antisemitischen Äußerungen, die zum Erstarken der Neuen Rechten und der AfD beitrugen, immer noch Mitglied der SPD.

Aus Anlass dieses traurigen Jubiläums folgt hier eine Sammlung der 30 albernsten Gemeinplätze und widersprüchlichsten Plattitüden:

1.) »Wer nicht lernt, bleibt unwissend. Wer zuviel isst, wird dick.« Solche Wahrheiten auszusprechen, gilt als politisch inkorrekt, ja als lieblos und eigentlich unmoralisch – zumindest aber ist es unklug, wenn man in politische Ämter gewählt werden möchte.

2.) Nirgendwo und niemals kann man den Kuchen essen und zugleich behalten.

3.) Es bleibt niemals etwas so, wie es ist, und kein gesellschaftlicher Zustand ist konservierungsfähig.

4.) Wie ein Fluss ändert sich der Strom der Geschichte beständig und kehrt niemals in sein altes Bett zurück.

5.) Der Realist akzeptiert, dass jeder historische Zustand eine Medaille mit zwei Seiten ist.

6.) Ein Land aber ist das, was es ist, durch seine Bewohner und deren lebendige geistige sowie kulturelle Traditionen. Ohne die Menschen wäre es lediglich eine geografische Bezeichnung.

7.) Doch es gibt große Unterschiede in der Mentalität der Völker und Gesellschaften.

8.) Die Welt ist ungerecht. Die Gaben der Natur – Schönheit, Intelligenz, Gesundheit – sind ungleichmäßig verteilt und nicht nach dem Grundsatz, dass der, der die schönere Seele hat, auch die bessere genetische Ausstattung erhält.

9.) Dem Menschen wird mit der Geburt ein Platz in der Gesellschaft zugewiesen, und diesen behält er in der Regel bis zu seinem Tod.

10.) Der technische Fortschritt hat etwas Faszinierendes und zugleich etwas äußerst Beängstigendes.

11.) Die Existenzbedingungen gesellschaftlicher Formationen ändern sich unablässig, wenig bleibt, wie es ist.

12.) Jeder muss selber entscheiden, ob er es für wertvoll erachtet, Nachkommen zu haben, dass seine Familie sich fortpflanzt und sein Volk in seiner kulturellen und physischen Eigenart eine Zukunft hat.

13.) Die beste Schule macht ein dummes Kind nicht klug, und die schlechteste Schule macht ein kluges Kind nicht dumm.

14.) Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt stammten aus hochgebildeten Elternhäusern und genossen eine ausgezeichnete Erziehung, die in dieser Qualität damals nur wenigen zuteil wurde. Hätten sie dieselben schöpferischen Leistungen erbracht, wenn sie auf einer integrierten Gesamtschule in Rüsselsheim oder Duisburg unterrichtet worden wären?

15.) Jeder Sportler, der seine Leistungen steigern will, muss regelmäßig und intensiv trainieren.

16.) Der Tag hat für jeden nur 24 Stunden, und jede Stunde, die vor dem Fernseher, im Internet oder bei einem Computerspiel verbracht wird, ist unabhängig vom Bildungsgrad für Lektüre verloren.

17.) Jeder Musiker, egal wie begabt er ist, muss, wenn er Spitzenleistungen erzielen will, täglich viele Stunden auf seinem Instrument üben.

18.) Wer viel, schnell und mit gutem Textverständnis liest, hat eigentlich niemals Probleme mit der Rechtschreibung.

19.) Jeder Jäger weiß von seinem Hund und jeder Reiter von seinem Pferd, dass er seinem tierischen Freund, der seine Führung erwartet, nichts abfordern kann, wenn er ihm keine Zuwendung zuteil werden lässt. Er weiß aber auch, dass sich das Pferd nicht von selber dressiert und der Hund nicht von alleine apportiert. Viel anders sind die Regeln nicht, die in der menschlichen Erziehung gelten.

20.) Das Deutsche in Deutschland verdünnt sich immer mehr, und das intellektuelle Potential verdünnt sich noch schneller. Wer wird in 100 Jahren »Wanderers Nachtlied« noch kennen? Der Koranschüler in der Moschee nebenan wohl nicht.

21.) Der Mensch ist ein territorial orientiertes Wesen. Diesbezügliche Instinkte sind tief in ihm angelegt. Das beginnt bei der eigenen Wohnung, setzt sich fort am Gartenzaun und reicht bis zur Staatsgrenze.

22.) Wer als Deutscher durch diese Viertel geht, kommt sich vor wie ein Fremder im eigenen Land.

23.) Der Mensch bevorzugt das Vertraute und pflegt dem Fremden gegenüber Distanz zu zeigen. Das gilt für Sprache, Speisen, Sitten und Gebräuche. »Gleich und gleich gesellt sich gern«, heißt es.

24.) Kaum jemand weiß, was in den Moscheen gepredigt wird. Tatsache ist, dass es sich um eine sehr abgeschlossene Religion und Kultur handelt, deren Anhänger sich für das umgebende westliche Abendland kaum interessieren – es sei denn als Quelle materieller Leistungen.

25.) Der Beschenkte fühlt sich nicht respektiert und nicht ausreichend ernst genommen. Um sein Ego zu stützen, entwickelt er eine Abneigung gegen den Wohltäter. Das sind elementare psychologische Mechanismen, denen man sich kaum entziehen kann. Das erklärt beispielsweise auch zum Teil den nagenden Missmut, den das wiedervereinte Deutschland bei vielen Ostdeutschen hervorruft.

26.) Wer Schalke-Fan ist, kann eben nicht gleichzeitig Bayern-Fan sein.

27.) Gandhi war in diesem Sinne Fundamentalist, wenn auch für eine gute Sache. Hitler war Fundamentalist, leider für eine böse Sache.

28.) Völker gehen ja nicht nur unter durch Hungersnot, Krankheiten, Eroberung oder Genozid. Sie können auch still sterben. Wer fragt schon nach ihnen? Andere Stämme und Völker treten an ihre Stelle.

29.) Was vernünftig ist, ist stets auch möglich. Das Grundgesetz ist schon für weitaus unbedeutendere Fragen geändert worden.

30.) Aber nichts bleibt eben, wie es ist. Gerade unter dem schönsten Baum sitzt immer schon der Wurm, der an der Wurzel nagt und später die Krone zum Welken bringt.

Und nun ab damit, in den nächsten Papiercontainer.

Rückblick auf Hanau

Ein (fiktives) Interview mit Martin Lichtmesz (sezession.de) und Justus Wertmüller ( bahamas.org ). Alle kursiven Textteile sind Zitate der „Interviewten“.

Thomas Schweighäuser: Herr Wertmüller, Herr Lichtmesz, schön, dass das geklappt hat mit dem Interview, wenn auch nur per e-Mail. Wir wollen uns heute, auch wenn das bereits ein bisschen her ist und mittlerweile nur noch über Corona geredet wird, mit dem rassistischen Attentat von Hanau befassen. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Justus Wertmüller: Warum rassistisch? Der Mann war einfach schizophren.

Martin Lichtmesz: Ganz meine Meinung. Völlig plemplem.

Thomas Schweighäuser: Könnten Sie das vielleicht noch etwas erläutern?

Justus Wertmüller: Seine Opferauswahl – eine Shishabar hat er persönlich ausgespäht – verdeutlicht, dass Ausländerfeindlichkeit seine Objektwahl bestimmt hat. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass er seinen Rassenwahn im Zuge von Netzrecherchen auf den modernen Stand gebracht hat, besteht zwischen diesen Funden und der Mordtat kein kausaler Zusammenhang.

Thomas Schweighäuser: Das heißt, er hasste Menschen, die er für Ausländer hielt, hat ihre bevorzugten Treffpunkte ausgespäht, bevor er sie tötete, ist aber doch kein Rassist? Und was ist mit seinem Manifest, in dem er, nur als Beispiel, schreibt, „dass wir nun Volksgruppen, Rassen oder Kulturen in unserer Mitte haben, die in jeglicher Hinsicht destruktiv sind“?

Martin Lichtmesz: Inhaltlich ist das völlig trivial, wird faktisch durch Kriminalstatistiken gedeckt und entspricht der Erfahrung und den Sentiments vieler Deutscher.

Thomas Schweighäuser: Ich würde da doch eher von Ressentiments reden, die es ja auch zur Genüge im Internet gibt und die, behaupte ich mal, jemanden wie den Attentäter durchaus inspirieren können. Der hatte ja auch nichts anderes.

Justus Wertmüller: Natürlich gibt es Verrückte im Internet. Wer wüsste das besser als ich? Ähnlich verhält es sich mit rassistischen Welterklärungen und sich daran anknüpfenden Vernichtungsempfehlungen. Problematisch genug, dass man derartiges Material nie gänzlich indizieren kann, dennoch sind diejenigen, die es sich mit Befriedigung ansehen, mehr vom Reiz des Verbotenen und Unsagbaren fasziniert als vom Drang zur Nachahmung erfüllt. Im Grunde sind die Deutschen ein gutmütiges Volk, sagt ja auch der Jörg.

Martin Lichtmesz: Welcher Jörg?

Justus Wertmüller: Der Jörg Höcke.

Martin Lichtmesz: Ach, der Björn.

Justus Wertmüller: Genau, den meine ich.

Thomas Schweighäuser: Sie sehen also keine Bedrohung durch Rechte und Rassisten?

Martin Lichtmesz: Ich will Ihnen jetzt einmal was sagen: Wie schon im Fall Lübcke ist eine Psychose zweiter Ordnung ausgebrochen, allerdings eine kollektive, in der sich Journalisten und Politiker – vulgo die herrschende Klasse -, sekundiert von linksextremen „Rechtsextremismusexperten“ austoben wie Triebtäter. Es ist das übliche Gebräu aus Infamie, Hysterie und Diffamierung, das jedesmal hochkocht, wenn sich wieder eine Gelegenheit bietet, die Angst vor der politischen Rechten zu schüren und sie mit Gewalt und Extremismus zu assoziieren.

Justus Wertmüller: Genau. Die Repräsentanten des antifaschistischen Deutschland operieren mit der schlichten Unterstellung, dass bestimmte tatsächliche oder gewähnte „Hassreden“ bereits die Mörder auf den Plan riefen, ohne auch nur zu versuchen, dafür Beweise vorzubringen. Wäre es so, dass Aufrufe zum Massenmord an Ausländern zum Repertoire von immer mehr öffentlich zugänglichen Internetauftritten gehörten, dass gleich Handlungsanweisungen mitgeliefert werden würden, dann ließe sich mit einigem Aufwand an Spekulation ein Zusammenhang zwischen der dann omnipräsent zur Gewalt anstachelnden rassistischen Agitation und der Objektwahl eines paranoid schizophrenen Täters herstellen.

Thomas Schweighäuser: Jetzt verstehe ich. Es müssen also schon konkrete Handlungsvorschläge vorliegen, es reicht nicht aus, dass man von „Umvolkung“ oder „großem Austausch“ schwadroniert?

Martin Lichtmesz: Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie sagen, junger Mann. Auch wenn die Tat von Hanau kaum als „Terrorismus“ („Amoklauf“ wäre passender) oder als ernsthaft „rechtsideologisch“ inspiriert gewertet werden kann, so erscheint es mir unzweifelhaft, daß die innergesellschaftlichen Spannungen, die durch den Multikulturalismus und das fürwahr „verantwortungslose Experiment“ erzeugt werden, noch etliche schlafende Hunde wecken und Zeitbomben aktivieren werden, die durchaus ins Gebiet der Psychiatrie fallen.

Thomas Schweighäuser: Und welche Rolle spielen dann diejenigen, die gegen den „Multikulturalismus“ agitieren? Wecken die nicht doch die Hunde und aktivieren die Zeitbomben?

Justus Wertmüller: Aber doch nicht in Deutschland, diesem linksgrünversifften Antifaparadies. Grundsätzlich anders wäre die Situation, wenn der Vernichtungswunsch gegen Angehörige einer bestimmten Gruppe Bestandteil der Sozialisation des Täters war, wenn sein gesamtes Umfeld ihn teilt, allgemein anerkannte und für sakrosankt erklärte ideologische Instanzen ihn bekräftigen und jeder Einspruch ungehört verhallt, weil er nicht aus der eigenen Ingroup, sondern einem verachteten und befeindeten Außen kommt. In diesem Fall verschwindet der Unterschied zwischen einem Verhaltensauffälligen und einem psychisch unauffälligen anderen Mitglied der gleichen Community.

Martin Lichtmesz: Ist das nicht eine perfekte Projektion und totalitäres „Guilty by suspicion“-Denken, in dem der Beschuldigte schon durch die Tatsache der Beschuldigung zweifelsfrei schuldig gesprochen wird, dem keine Chance gelassen wird sich gegen Aufwiegelung, Verantwortungsabwälzung, Instrumentalisierung zu wehren?

Justus Wertmüller: Ach was. Damit meine ich doch nicht, wie Sie, die Rechten. In diesem Fall, also der islamischen Feinderklärung gegen die Angehörigen von ungläubigen Köterrassen, verschwinden die Restbestände von Vernunft und Humanität, die als Korrektiv das Schlimmste verhüten können.

Thomas Schweighäuser: Das heißt also, das eigentliche Problem ist die Existenz von Moslems in Deutschland?

Justus Wertmüller: Der anklagende Verweis auf die Glaubensartikel und Indoktrinationspraktiken einer abgeschlossenen und gegenüber nicht Dazugehörigen feindseligen Gemeinschaft müsste Anlass für rigoroses repressives Eingreifen sein.

Thomas Schweighäuser: Sie meinen „das schlechte Verhalten bestimmter Volksgruppen, nämlich von Türken, Marokkanern, Libanesen, Kurden“?

Justus Wertmüller: So meine ich das, wenn ich es auch anders formuliere würde. Das klingt zu wenig nach Adorno.

Thomas Schweighäuser: Das stammt ja auch vom Attentäter.

Justus Wertmüller: Was unterstellen Sie mir? Sehe ich aus wie Rassist?

Thomas Schweighäuser: Das weiß ich nicht, ich sehe Sie ja nicht.

Justus Wertmüller: Eben.

Martin Lichtmesz: Werde ich hier noch gebraucht?

Thomas Schweighäuser: Nein, eigentlich nicht. Ich glaube, ich weiß jetzt Bescheid.

Justus Wertmüller. Vielleicht nicht über alles. Sollen wir‘s ihm sagen?

Martin Lichtmesz: Das weiß er vielleicht schon.

Thomas Schweighäuser: Was denn?

Justus Wertmüller: Na, dass „Bahamas“ demnächst als Beilage zur „Sezession“ erscheint.

Thomas Schweighäuser: Also das wundert mich jetzt…

Martin Lichtmesz: Eines müssen wir aber noch klären…

Thomas Schweighäuser:… nicht. Was denn?

Justus Wertmüller: Also der Götz, der Herr Kubitschek, dem gefällt der Titel nicht so, der meint, der Götz, das hört sich an wie ein Negermagazin. Wir bleiben aber standhaft, und bestehen…

Thomas Schweighäuser: Auf „Bahamas“?

Justus Wertmüller: …auf einer Insel. Wir schlagen „Helgoland“ vor.

Martin Lichtmesz: War mal britisch.

Justus Wertmüller: „Krautsand“?

Martin Lichtmesz: Schon besser.

Thomas Schweighäuser: Meine Herren, ich bedanke mich für dieses Interview.

Was ist denn da in den Freibädern los?

In Deutschland gibt es mittlerweile zu jedem Diskurs eine rassistische Lesart: Wenn die Schüler in den Schulen das Falsche oder zu wenig lernen, liegt es daran, dass immer mehr von ihnen einen „Migrationshintergrund“ haben, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird nicht mit der Gier der Immobilienbesitzer assoziiert, sondern – ebenso wie der wachsende Antisemitismus oder die immer noch virulente Homophobie – mit dem Zuzug von Fremden.

Seit einer Woche wird nun in der Presse und in rassistischen Blogs behauptet, dass Ausländer dafür verantwortlich seien, wenn es in Freibädern zu Auseinandersetzungen komme. Auslöser dieser Kampagne war ein Vorfall im Düsseldorfer Rheinbad, bei dem sich eine große Menge Jugendlicher versammelte, als sich ein Badegast mit anderen stritt. Auch wenn niemand sich prügelte und niemand verletzt wurde, rückten Polizisten an, trennten die Streitenden und schlossen das Bad. Im Anschluss an diesen Vorfall fehlte in kaum einem Bericht der Hinweis darauf, es habe sich um „nordafrikanisch“ aussehende Jugendliche gehandelt, auch wenn bei den wenigsten von ihnen Personenkontrollen durchgeführt wurden. Aber bei der Analyse von Herkunftsmerkmalen waren deutsche Polizisten immer schon führend.

Die Stadt Düsseldorf beschloss daraufhin, die Zahl der Security-Mitarbeiter in den Freibädern zu erhöhen. Auf den Gedanken, die Zahl der Freibäder zu erhöhen, kam niemand. Dabei ist seit 2000 ein Zehntel aller öffentlicher Bäder in Deutschland geschlossen worden. Hinzu kommt der Umbau vieler Badeanstalten zu teuren – und trotzdem defizitären – Spaßbädern, die sich Menschen mit geringem Einkommen nicht leisten können. Anders gesagt: die Schließung von Freibädern ist ein Krieg gegen die Armen, die sich damit abzufinden haben, dass ihnen immer weniger öffentliche Flächen zur Verfügung stehen. Um von diesem Skandal in einem der reichsten Länder Europas abzulenken, wird der rassistische Diskurs geführt, welcher Aggressionen, die sich aus der Überfüllung ergeben, mit der Herkunft der Badegäste erklärt. Als einzige Reaktion kennt er nur den Einsatz von immer mehr Polizisten und immer mehr Sicherheitskräften.

Dieser Diskurs ist der vielleicht größte Erfolg der sich in der AfD versammelnden faschistischen Rechten und ihres prominentesten Vordenkers, des Sozialdemokraten Sarrazin.

„Während man uns Gymnasiasten gelehrt hat, unsere eigene Geschichte und Identität zu hassen,

sind die jungen Türken an der Hauptschule nebenan wie die Herren im Haus aufgetreten. (…) Einige Male musste die Polizei an die Schule ausrücken, um Schlimmeres zu verhindern. Da habe ich angefangen zu rebellieren: Ich wollte mir selbst nicht vorwerfen, nichts gegen diese Zustände getan zu haben,“ berichtet der Identitäre Mario Müller auf einer Syrienreise dem Matussek, der so begeistert von ihm ist, dass er ihn prompt zum Geburtstag einlud. Im Rückblick auf die eigene „Rebellion“ wird klar, warum Rechte wie Rechte handeln: sie meinen, die Polizei unternehme einfach zu wenig.

„So viele Fragen“ (Britta)


“ Niedriger Lohn, magere Rente – was ist uns Arbeit wert? Was ist schief gelaufen in Deutschland, dass so viele Menschen von ihrem Erwerb nicht mehr leben können? Wie hoch muss der Mindestlohn sein, um vor Armut zu schützen? Und sind die SPD-Sozialstaatspläne überhaupt finanzierbar?“

Anne Will fragt nach. „Dann machen wir Schluss und beim nächsten fängt’s wieder von vorne an.“